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Liebe Spenderinnen und Spender,

liebe Betreute und HelferInnen,

 

seien Sie lieb gegrüßt. Urlaubszeit!  Die Urlaubszeit ist unendlich kostbar. Es sind jene Tage, in denen Sie endlich wieder auftanken können, Zeit finden für sich selbst. Die  Familie nach Herzenslust umsorgen und verwöhnen lassen, frei von vorgefertigten Konzepten, was für verführerische Aussichten.

Leider gehen unsere Spendeneinnahmen zurück. Es liegt vielleicht daran, dass Menschen, die Geld spenden, andere Institutionen und Projekte bevorzugen, weil sie hier eine größere Notwendigkeit sehen. Wir haben Verständnis dafür, dass dort gespendet wird, wo die Not am Größten ist. Gerade in solchen Zeiten, sollten wir lernen, soziales Engagement zu schätzen.

Vielleicht liegt es auch daran, dass es uns fremd ist, aggressive Werbung um Spenden zu betreiben.

Wir würden uns dennoch freuen, wenn Sie uns weiterhin unterstützen. Gemeinsam können wir auch in schwierigen Zeiten zeigen, wer sich für Andere einsetzt gewinnt.

 

Für Ihr persönliches Wohlergehen wünschen wir alles Gute.

 

 

Wenn ich einmal dement werde

 

  • soll mein Leben einfach und überschaubar sein. Es soll so sein, dass ich jeden Tag das Gleiche mache – jeden Tag zur selben Zeit.

  • musst du ruhig zu mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl entsteht, dass du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erklären, was du tust.

  • kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern.

  • und Panik bekomme – dann bestimmt, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll.

  • bin ich meistens leicht zu beruhigen; nicht mit Worten, sondern indem du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand ganz fest hältst.

  • habe ich das Gefühl, dass Andere mich schwer verstehen und genauso schwer ist es für mich, andere zu versehen. Mach deine Stimme ganz leise und sieh mich an – dann verstehe ich dich am besten. Mach nur wenige Worte und einfache Sätze.

  • sieh mich und berühre mich, bevor du mit mir sprichst. Vergiss nicht, dass ich oft vergesse

  • möchte ich Musik von damals hören, doch ich habe vergessen, welche. Erinnere du dich und lass sie uns zusammen hören. Ich mag gern singen, jedoch nicht allein.

  • denke daran, dass ich nicht alles verstehe, doch mehr als du manchmal denkst.

 

 Arbeit 2009 in Zahlen

Geleistete Arbeitsstunden                  28.833,00

Betreute Personen                                    406

Helfer die im Einsatz waren                     152                                                                              

 

Wenn der liebe Gott den Menschen misst, legt er das Maßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz. Wir sind dankbar für die vielen lieben Helferinnen und Helfer, die sich fürsorglich um unsere Betreuten kümmern.

 

 

Was uns wichtig ist

 

Im März  2009  fand wie jedes Jahr die Prüfung der Treuhandstelle des Diakonischen Werkes Baden in unseren Räumen statt. Der Rechenschaftsbericht ergab, wie jährlich seit 1974,  keinerlei Beanstandungen.

Sie können sicher sein, dass Ihre Spenden ausschließlich für die liebevolle Betreuung und Versorgung von älteren und kranken Menschen in Pforzheim verwendet werden.

Unsere Arbeit wird durch die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse immer schwieriger. Die Einsparpolitik von Stadt und Land verlangt immer mehr Improvisationskunst.

Wir sind Ihnen deshalb für Ihr Vertrauen und Ihre verlässliche Spendenbereitschaft sehr dankbar.

 

 

 

 

 

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